Untersuchungen & Preise (Neu ab 1.7.2023)

Untersuchungstarif pro Körperregion: € 240,-
Untersuchungstarif mpMRT der Prostata (inkl. KM): € 440.-

Bei medizinischer Indikation i.v. KM- Gabe, Standarddosis 7,5 ml (€ 40)
Höhere Einzeldosis (10 ml)* bei MR- Angiographie (€ 50)
Hepatozytenspezifisches KM (bei medizinischer Indikation für MRT der Leber): € 200.-


Körperregionen

Schädel/ Gehirn
Schädel/ Gehirn mit Sella (mit i.v. KM)
Schädel/ Gehirn mit Angiographie basale Gefäße (ohne i.v. KM)
Halsweichteile
MR- Angiographie der Halsgefäße (mit i.v. KM)*

Halswirbelsäule
Brustwirbelsäule
Lendenwirbelsäule

Schultergelenk (je Seite)
Ellenbogengelenk (je Seite)
Handgelenk (je Seite)
Beide Hände mit i.v. KM (Rheuma)

Hüftgelenk (je Seite)
Kniegelenk (je Seite)
Sprunggelenk (je Seite)
Fuß (je Seite)

Oberbauch/ Nieren
Oberbauch/ Nieren mit MRCP
MR- Angiographie der Nieren (mit i.v. KM)*
Unterbauch
Gesamtes Abdomen (Oberbauch/ Nieren + Unterbauch = 2 Körperregionen)


Untersuchungen


Information- Untersuchungsablauf

Unter Magnetresonanztomographie (MR oder MRT, auch bekannt als Kernspintomographie, KST) versteht man ein modernes Schnittbildverfahren, das, im Gegensatz zur Computertomographie, keine Röntgenstrahlung verwendet; hier wird die zu untersuchende Region in einer Untersuchungsspule im Zentrum eines starken äußeren Magnetfelds (z.B.:1,5 T (Tesla)) positioniert und es werden während der Untersuchung hochfrequente Radiowellen dem Magnetfeld überlagert (z.B.: 63,5 MHz), wodurch letztendlich die Datengrundlage für die daraus zu errechnenden Schnittbilder erzeugt wird.

Der Untersuchungstunnel ist eine an beiden Seiten offene, beleuchtete und belüftete Röhre, in welchen der Patient, auf dem Untersuchungstisch positioniert, eingefahren wird, sodass die zu untersuchende Region sich in der Mitte des Magneten (d.h.- in Längsrichtung- in der Mitte des Untersuchungstunnels) befindet- z.B. wird bei Untersuchung des Knie- bzw. Sprunggelenks, in Abhängigkeit von der individuellen Körpergröße, der Kopf des Patienten außerhalb des Untersuchungstunnels sein.

Ganz wesentlich ist, dass Sie während der einzelnen Messungen (erkennbar durch unterschiedliche Klopfgeräusche- vor der Untersuchung wird ein Gehörschutz angelegt) möglichst jegliche Körperbewegung vermeiden, da dies die Qualität der Untersuchung negativ beeinflusst.
Bei gegebener klinischer Indikation kann die intravenöse Verabreichung von MR- Kontrastmittel erforderlich sein (kein Röntgenkontrastmittel; nicht jodhältig)- Ihre Fähigkeit ein Kraftfahrzeug zu lenken wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Sollten während der Untersuchung Beschwerden auftreten, so haben Sie die Möglichkeit mittels eines vor der Untersuchung überreichten Notfallballons ein Signal zu geben, sodass Sie umgehend von der Assistentin aus dem Untersuchungstunnel geholt werden.

Derzeit von der MR- Untersuchung
ausgeschlossen sind:

Patienten mit Herzschrittmachern bzw. Biostimulatoren

Patienten mit älteren Innenohrimplantaten (welche durch Gehalt an ferromagnetischem Material durch das Magnetfeld dauerhaft beschädigt werden könnten)

Patienten mit ausgeprägter Platzangst (Klaustrophobie)


Generell wird ersucht, bei Implantaten jeglicher Art den Implantatausweis mitzubringen bzw. bereits bei der Terminvereinbarung auf Implantate hinzuweisen.


Gängige medizinische Implantate wie Hüft- oder Kniegelenksersatz stellen an unserer Anlage (1,5T) grundsätzlich keine Kontraindikation zur MR- Untersuchung dar- in seltenen Fällen kann es während der Untersuchung zu einer geringen Erwärmung der metallischen Implantate kommen, was aber nur in Ausnahmefällen so unangenehm werden kann, dass die Untersuchung abgebrochen werden muss.